Stellt man eine in den Sportwissenschaften gültige Formel um, kommt man zu folgender Aussage: Dehnfähigkeit ist gleich Beweglichkeit minus Gelenkigkeit. Ebenso, wie es verschiedene Arten von Beweglichkeit gibt, existieren auch verschiedene Arten von Dehnungsmethoden. Neben dem dynamischen Dehnen existiert noch das statische Dehnen, dass bei uns auch unter dem Begriff Stretching bekannt ist. Bei Stretching wiederum unterscheidet man zwischen passiven Stretching und aktivem Stretching. Das Aktive Stretchen lässt sich weiter unterteilen in ein Anspannungs-Entspannungs-Stretching, da wird der zu dehnende Muskel zuvor angespannt und in ein Antagonisten-Anpassungs-Stretching, bei dem der Gegenspieler zuvor angespannt wird. Man sollte immer darauf achten, dass das Stretching die Erwärmung des Körpers und der Muskeln lediglich ergänzt, sie aber nicht ersetzen kann. Beide Dehnverfahren, also sowohl das dynamische, als auch das statische Dehnen tragen entscheidend zur Verbesserung der Beweglichkeit bei. Die elastischen Eigenschaften der Muskeln, also deren Dehnfähigkeit, kann man verbessern, indem man das Dehnen immer kontrolliert ausführt und nie ruckartig.