Archiv für die Kategorie ‘Ausdauertraining’

Anti-Aging durch Training

Mittwoch, 25. Februar 2009

Bevor man viel Geld in Anti-Aging Produkte investiert sollte man lieber allgemeines Fitnesstraining betreiben. Eine Langzeitstudie der medizinischen Fakultät an der Stanford Uni von Kalifornien hat gezeigt, dass regelmäßiges Laufen das Altern hinauszögern kann. Die Testergebnisse ergaben weniger körperliche Einschränkung im Alter.

Schadet Joggen den Gelenken?

Dienstag, 27. Januar 2009

Auch eine Frage die wir öfters gestellt bekommen.
Grundsätzlich schadet Joggen den Gelenken nicht. Durch die Flugphase werden zwar einige Gelenke beim Landen (auftreten) mit dem zwei- bis dreifachen Körpergewicht belastet, dennoch verbessert Joggen auch die Funktionsfähigkeit.
Der Untergrund beim joggen ist entscheidend, ein Laufband im Fitnesscenter zum Beispiel federt genügend ab. Übergewichtige, Beginner oder Sportler die lange nicht gejoggt sind, sollten zunächst eher mit Walking, also einem schnellen Gehschritt, beginnen und sich langsam steigern.

Training trotz Krankheit

Montag, 26. Januar 2009

Ich wollte dieses Thema eigentlich nicht in diesen Blog bringen, dafür sitzt der Schock noch zu tief. Aber ich möchte auch auf jeden Fall davor warnen zu trainieren, wenn man einen Virusinfekt oder ähnliches noch nicht auskuriert hat.
Wir haben heute einen guten Freund zu Grabe getragen. Im Alter von nur 26 Jahren starb er in folge einer beidseitigen, virusbedingten Herzmuskelentzündung.
Wenn man also trotz Krankheit weitertrainiert, geht man ein erhöhtes Risiko ein gesundheitliche Konsequenzen zu tragen.

Ruhe in Frieden

Schlauer durch Sport

Sonntag, 18. Januar 2009

Durch Sport kann man Kalorien verbrennen, Muskeln aufbauen oder Herz und Lunge trainieren. Aber auch Schlauer werden. Das Forschungszentrum für regenerative Therapien in Dresden fand heraus, dass Bewegung Neuronen sprießen lässt. Neuronen sind Nervenzellen, die durch sportliche Bewegung im Hippocampus entstehen. Also in dem Bereich des Gehirns, der für das Lernen und Erinnern zuständig ist.
Ausdauertraining führt zur Kontraktion des Gewebes, in das Neutronen eingebettet sind. Die Strecken zwischen den Nervenzellen verkürzen sich, und dies wiederum ermöglicht eine schnellere Sprossung von neuen Verbindungen.
Aber zum Glück muss mein kein Spitzensportler sein. Schon mit regelmäßiges Training kann man auch seinen Geist fördern.

Lauftraining: was tun wenn’s sticht?

Mittwoch, 10. Dezember 2008

Ich glaube jeder hat schon einmal das schmerzhafte Gefühl von Seitenstechen verspürt. Wie aus dem Nichts taucht der Schmerz auf. Aber wie wird man ihn wieder los?
Die Liste der möglichen Ursachen zieht sich. Ich mach’s kurz.
Die Milz hat, wie jahrzehntelang behauptet, meiner Meinung nach nix damit zu tun. Das etwa faustgroße lymphatische Organ liegt im linken Oberbauch und presst, bei starker körperlicher Belastung, entsprechend mehr frisches Blut in die Arterien. Fällt diese Milzkontraktion zu heftig aus, kann das die empfindlichen Nervenendigungen im Bauchraum reizen.
Aber warum treten die Schmerzen auf der rechten Körperflanke genauso häufig auf? Ob die dort ansässige Leber ebenfalls den gleichen Mechanismus auslöst?
Logischer für mich ist die Schuld beim Zwerchfell zu suchen. Zentral im Oberbauch gelegen, trennt das Zwerchfell den Brust- vom Bauchraum ab, teilt den Oberkörper sozusagen in zwei Hälften. Oben liegen allen voran die wichtigen Versorgungsorgane, die Lunge und das Herz, dessen Spitze quasi in das Zwerchfell hineinragt. Unterhalb sind die großen Verdauungsorgane, Magen und Darm sowie rechts die Leber und links die Milz. Das Zwerchfell ist eine kuppelartige Muskel-Sehnen-Platte. Es ist der wichtigste Atemmuskel, der 60 bis 80 Prozent der für die Atmung erforderlichen Muskelarbeit leistet und für die so genannte Bauchatmung verantwortlich ist.
Aber wie kann das Zwerchfell Seitenstechen verursachen? Bei ruhiger Atmung erfüllt das Zwerchfell seine Funktion sehr harmonisch, man atmet gleichmäßig aus und ein. Wird die Atmung durch schnelles Reden oder sportliche Anstrengung unregelmäßig oder hastig, verliert die Zwerchfellmotorik ihren gleichmäßigen Rhythmus. Das kann in schmerzhaften Verkrampfungen gipfeln. Durch seine zentrale Bauchhöhlenlage mit den engen Verbindungen zu den großen Bauchorganen strahlen die Schmerzen in beide Körperflanken aus. Die stichartigen Schmerzen resultieren aus der hohen Dichte sensibler Schmerzrezeptoren.
Es kursieren noch ganz andere Theorien zum Phänomen des Seitenstechens. Ob Zwerchfell, ob Milz, ob Sauerstoffmangel oder Organreizung, möglicherweise sind viele Faktoren irgendwie beteiligt.
Was hilft nun und wie kann man vorbeugen? Schmerzen sind immer ein Warnsignal, dass irgendetwas falsch läuft, beim Seitenstechen betrifft das die Atmung. Das ein gewissenhaftes Aufwärmen sowie der Verzicht auf schwere Speisen vor dem Training der Vermeidung von Seitenstechen dienlich sind, bedarf keiner weiteren Erläuterung. Wenn man bewusst tief in den Bauch atmet, kann man das Risiko minimieren.
So schmerzhaft der Stich in die Flanken auch sein mag, gefährlich ist das ganze jedenfalls nicht, Spätfolgen sind nicht zu befürchten. Erste Hilfe gegen Seitenstechen wäre: die Belastung unbedingt herunterfahren, nicht reden und sich Strecken, um sich zu entkrampfen.

Fit ohne Fitnesscenter

Dienstag, 09. Dezember 2008

Viel Bewegung baut Stress ab und schützt vor Beschwerden wie Übergewicht, Rückenschmerzen oder Herzkreislaufproblemen. Zu regelmäßigen Besuchen im Fitnesscenter können sich trotzdem viele nicht überwinden.
Zu Hause trainieren spart Zeit und Geld! Neugierige Blicke im Fitnesscenter treiben die Motivation in den Keller! Der Anfahrtsweg zu lange! Die Öffnungszeiten sind schlecht!
Das sind nur einige der Ausreden. Zeit und Geld spart man nicht wirklich. Das Trimmrad und die Gymnastikmatte allein tun es im heimischen Studio meist schon lange nicht mehr. Viele auf dem Markt angebotene Fitnessgeräte sind für mich sehr zweifelhaft und teilweise sogar Schrott. Dies betrifft sowohl die Haltbarkeit als auch die Wirkungsweise. Hinzu kommt, dass eine falsche Anwendung zu körperlichen Beschwerden führen kann. Wer als Laie zu Hause und ohne fachmännische Beratung mit dem Fitness-Training beginnt, macht häufig Fehler, die der Gesundheit schaden kann. Qualitativ hochwertige Fitnessgeräte, wie Laufband, Stepper, Crosstrainer und Minitrampolin haben ihren Preis. Da kann man meist mehrere Jahre den Beitrag in einem Fitnesscenter begleichen und hat kein räumliches Problem. Um ein Gerät herum sollte immer ein Meter Bewegungsraum sein. Und die Belüftung muss ebenfalls stimmen.
Auch Anfahrtswege und Öffnungszeiten stellen heut zu tage (zumindest in einer Stadt) kein Problem mehr dar. An fast jeder Ecke gibt es Fitnesscenter, teilweise sogar mit 24 Stunden Öffnungszeit.
Und gerade das vielleicht schönere Ambiente zu Hause sorgt dafür, dass man sein Heim mit Ruhe und Geborgenheit verbindet und es noch viel schwerer ist, sich immer wieder selber für das Training zu motivieren. Anfangs sind viele Heimsportler enthusiastisch, aber schon nach einigen Wochen stehen die Geräte oft ungenutzt herum, da allein in einem Keller zu trainieren langweilig ist.

Gute Fortschritte mit Intervalltraining

Donnerstag, 20. November 2008

Fast jeder weiß, dass, wenn man Körperfett abbauen möchte, man Ausdauertraining mit mittlerer Intensität machen muss. Als ehemaliger Läufer war ich schon immer der Meinung, dass man auch ein Intervalltraining mit intensiveren Belastungen machen muss. Wir haben das nun auch verstärkt bei uns so umgesetzt und erste Erfolge geerntet.
Mit langjährigen Mitglieder, die im Cardiobereich ihr Fett wegtrainieren, haben wir getestet, was passiert, wenn man von fünf Trainingseinheiten drei klassische mit intensiveren Trainingseinheiten tauscht, so dass die Mitglieder phasenweise über der anaeroben Schwelle trainieren.
Interessant war für mich, dass diese Mitglieder bei sogar weniger Zeitaufwand (da intensives Training) ein besseres Ergebnis (nach eigenen Aussagen) erzielt haben.

Gehirnvolumen vs. körperliche Fitness

Donnerstag, 30. Oktober 2008

Fitness kann das Fortschreiten von Alzheimer aufhalten.
Wenn man den Wissenschaftler der University of Kansas School of Medicine glauben darf. Sie untersuchten 121 Menschen im Alter von über 60 Jahren. Details der Studie findet man im Fachmagazin Neurology.
Zirka die Hälfte der Untersuchten litt an einem frühen Stadium von Alzheimer. Dabei wiesen die weniger fitten Patienten vier Mal so viele Anzeichen einer Gehirnschrumpfung auf.
Mit meinen nun mehr 30 Jahren bin ich froh, dass ich durch Sport mein Demenz-Risiko verringern kann. Ich vergesse ja jetzt schon so viel :-D

Dreck am Schuh…

Sonntag, 19. Oktober 2008

leider verlassen uns so langsam wieder die sonnigen Tage und mit dem schlechterem Wetter wird leider auch wieder mehr Dreck in unser Fitnesscenter getragen.
Was also tun wenn, man nach seinem Lauftraining im Wald auch im Fitnesscenter trainieren möchte. Wechselschuhe!!! Wer nur ein paar Schuhe hat, der sollte mit lauwarmen Wasser und eine Bürste
grobe Verschmutzungen unmittelbar nach der Trainingsrunde entfernen.
Auf den Einsatz von Reinigungsmitteln sollte man dabei allerdings verzichten, da diese den Schuh unnötig angreifen. Zum Trocknen dann ein altes Handtuch nehmen, den Schuh mit Zeitungspapier ausstopfen und bei Zimmertemperatur an einem gut belüfteten Ort trocknen lassen. Waschmaschine und Heizung sind auf keinen Fall zu empfehlen, da die Schuhe dadurch deutlich an Elastizität und Funktion einbüßt.
Trotz all dem, bitte immer mit sauberen Sportschuhen zum Fitnesstraining!!!

fit, fitter, Crossfit

Sonntag, 31. August 2008

Crossfit, scheint als neuer Trend in der Fitnesswelt Einzug zu halten. Durch Zufall habe ich jetzt schon mehrmals von diesem Fitnessprogramm gelesen und wollte es nun etwas genauer wissen.
Es ist ein sehr intensives Training und erinnert mich an meine früheren Trainingseinheiten. Wir nannten dieses Programm liebevoll “Mausetod”.
Ein wenig kritisch sehe ich deshalb, dass dieses Programm für Leute jenseits des 50sten Lebensjahr genauso geeignet sein soll wie für einen Hochleistungssportler.
Die stark exzentrischen Bewegungen, die hohen Intensitäten und die meist schnelle Bewegungsgeschwindigkeit sprechen nicht gerade für ein Jedermanntraining.
Wenn ihr so ein Trainingsprogramm angeboten bekommt, bitte nicht übertreiben. Die Intensität ist selbst für Trainierte meist 3 Stufen zu hoch.