Archiv für die Kategorie ‘Fettverbrennung’

Bei Cellulite helfen keine Wundermittelchen

Dienstag, 17. Februar 2009

Eine Neukundin kam zu uns auf der Suche nach einer Lösung für ihr Orangenhautproblem. Sie erzählte, sie habe schon alles versucht und meinte damit Cremes und Tinkturen.
Gels oder Salben können gar nicht in die tiefe Schicht der Unterhaut vordringen, die für die Cellulite zuständig ist. “Orangenhaut” betrifft fast alle Frauen. Das Bindegewebe bildet beim weiblichen Körper nur eine dünne Schicht über den Fettdepots in der Unterhaut, dadurch zeichnen sich kleine Dellen an der Oberfläche ab. Bei Männern hingegen sorgt ein kräftigeres Bindegewebe dafür, dass die Haut dellenfrei bleibt. So kommt es, dass selbst pummelige Männer eine feste Hautoberfläche haben, während auch schlanke Frauen von Dellen an Oberschenkeln und Gesäß betroffen sind.
Wundermittel bleiben also ein Wunschtraum.
An der natürlichen Veranlagung zur Cellulite ist kaum etwas zu ändern, wohl aber an so mancher Lebenseinstellung. Je mehr Bewegung, desto mehr Durchblutung der Hautoberfläche und die aufgeblähten Fettzellen werden kleiner. Ein durch Sport gestählter Muskel sieht auch mit ein paar kleinen Grübchen in der Haut gleich viel fitter und straffer aus.
Nicht nur regelmäßiger Sport gehört zu einem effektiven Kampf gegen Cellulite, sondern alles, was der Durchblutung förderlich ist. Auch wenn es Überwindung kostet, Wechselduschen bringen mehr als Wundercremes.

Die größten Verlierer – das Finale

Samstag, 07. Februar 2009

Die erste Staffel von “The Biggest Loser” ist beendet. Ehrlich gesagt, hat mich die Verfolgung der Sendung nicht gereizt. Das Ergebnis wollte ich allerdings schon wissen.
Die Finalshow fand nun 9 Monate nach den ersten Drehtagen statt. Beim gesundenden Abnehmen geht man im Idealfall von einem Kilo pro Monat aus. In dem Fall würde jeder der 14 Kandidaten 9 Kilo abnehmen. Ein fast größerer Gewinn fürs Leben ist meiner Meinung nach das gelernte Wissen über die gesunde Lebensführung und der tatsächliche Verlust der Überflüssigen Pfunde, als die 100.000 Euro. Insgesamt wurden 393 Kilo abgespeckt, zirka 28 Kilo pro Kandidat, also mehr als das 3-fache wie im Idealfall angenommen. Die drei größten Verlierer waren Enrico (191,6 Kilo beim Start), René (133,7 Kilo beim Start) und Falko (139,6 Kilo beim Start).
Der größte Verlierer Gewinner Enrico hat mehr als die Hälfte (50,42%) seines ursprünglichen Körpergewichtes verloren. Das sind sage und schreibe 96,6 Kilogramm (viel mehr als ich wiege). Das verdient großen Respekt!

Katarina Witt hilft beim Abnehmen

Montag, 05. Januar 2009

Ähnlich wie in “Big Brother” oder bei “Ich bin ein Star, hol’ mich hier raus!” wird die ehemalige Olympiasiegerin im Eiskunstlauf Katarina Witt in der ProSieben-Show “The biggest Loser” 14 Kandidaten (zusammen 1800kg Lebendgewicht) beim Abnehmen helfen. Sie möchte diesen Menschen die Möglichkeit geben, durch Trainer, Ernährungsexperten und Ärzte, wieder zu lernen, gesund zu leben.
Am Donnerstag (8. Januar) startet die erste von elf Sendungen. Wer prozentual am meisten Speck verliert, kann mit 100.000 Euro nach Hause gehen.
Die Teilnehmer treten in zwei Teams auf einem Bauernhof nahe Budapest gegeneinander an. Die Mannschaft, die insgesamt weniger Gewicht verloren hat, muss einen aus ihren Reihen nach Hause schicken. Der dickste Kandidat Enrico (30) brachte zu Beginn der Show 191,6 Kilo auf die Waage.
Da bin ich mal auf den größten Loser Fettverlierer gespannt!

Gute Fortschritte mit Intervalltraining

Donnerstag, 20. November 2008

Fast jeder weiß, dass, wenn man Körperfett abbauen möchte, man Ausdauertraining mit mittlerer Intensität machen muss. Als ehemaliger Läufer war ich schon immer der Meinung, dass man auch ein Intervalltraining mit intensiveren Belastungen machen muss. Wir haben das nun auch verstärkt bei uns so umgesetzt und erste Erfolge geerntet.
Mit langjährigen Mitglieder, die im Cardiobereich ihr Fett wegtrainieren, haben wir getestet, was passiert, wenn man von fünf Trainingseinheiten drei klassische mit intensiveren Trainingseinheiten tauscht, so dass die Mitglieder phasenweise über der anaeroben Schwelle trainieren.
Interessant war für mich, dass diese Mitglieder bei sogar weniger Zeitaufwand (da intensives Training) ein besseres Ergebnis (nach eigenen Aussagen) erzielt haben.

Schlank im Schlaf

Sonntag, 02. November 2008

Regeneration, also Schlaf spielt auch eine wichtige Rolle beim Fettabbau.
In mehreren Studien über den Zusammenhang zwischen Schlafdauer und Körpergewicht wurde gezeigt, dass Testpersonen, die weniger als fünf Stunden Nachtschlaf hatten durchschnittlich 2,5 Punkte höheren BMI-Wert hatten. Bei Frauen stieg das Risiko für Übergewicht durch Schlafmangel um das 3,7-fache.
Wer allerdings nur rumliegt und zu viel schläft, der wird antriebslos und leidet wahrscheinlich an Bewegungsmangel, was wiederum auch zu Fettleibigkeit führt.

Abnehmen – Je dünner, desto besser

Samstag, 11. Oktober 2008

Falsch! Wir freuen uns grundsätzlich immer, wenn unsere Kunden / Kundinnen ihr Abnehm-Ziel erreichen. Nun haben wir eine Kundin, die nicht genug bekommen kann. Sie ist inzwischen schon untergewichtig und Gespräche mit ihr haben nicht gefruchtet, so dass wir nun überlegen Sie aus unserem Fitnesscenter auszuschließen. Die einfache Formel “Schlank ist gesund” ist ebenso unzutreffend wie der Umkehrschluss “Dick macht krank”. Zwar setzen noch immer magersüchtige Models völlig unrealistische Maßstäbe für ein Idealgewicht. Doch ständige Diätkuren und starkes Untergewicht können ebenso schädlich sein wie extremes Übergewicht. Entscheidend für die Gesundheit und das persönliche Wohlbefinden ist eine ausgewogene Balance zwischen Nahrungsaufnahme und Bewegung. Dabei geht es nicht um Hochleistungssport. Ein aktiver Alltag mit Treppensteigen, zwei drei Mal sportlicher Betätigung und Spaziergängen hat bereits positive Effekte auf Herz und Kreislauf. Dann sind auch ein paar Pfunde zu viel nicht gleich schädlich. Ein sportlicher Dicker, der sich ausgewogen ernährt, kann daher durchaus gesünder sein als ein hagerer Bewegungsmuffel. Etwas mollig, aber beweglich und fit lautet die viel realistischere Formel.

Optimaler Fettverbrennungs-Puls ?!?

Sonntag, 05. Oktober 2008

Immer wieder kommen Neukunden zu uns, die bei der Fitnessberatung nach dem optimalen Fettverbrennungs-Puls fragen. Den gibt es so eigentlich nicht. Auf dem Weg zur Idealfigur ist eine Mischung aus intensiveren und nicht so intensiven Ausdauertraining besser. Die Mischung muss also stimmen.
Natürlich ist es richtig, dass ein Einsteigertraining nicht so intensives Ausdauertraining beinhaltet, um eine Überforderung zu vermeiden.
Wer abnehmen will braucht ein Training aus Ausdauer-, Kraft-, Beweglichkeits- und Koordinationstraining im Zusammenspiel mit optimaler Ernährung.
Bei fortgeschrittenem Training ist es ein Irrtum, zu glauben, der Gesamtfettabbau sei bei wenig
intensivem Training im Herzfrequenzbereich von 120 bis 130 Schlägen pro Minute höher als im
Leistungsbereich.

kein teures Fitness Equipment nötig!

Dienstag, 16. September 2008

Viele unserer Kunden haben nicht soo viel Zeit, das Sie drei, vier mal pro Woche zu uns zum Fitnesstraining kommen können. Für jemanden der nur ein oder zweimal pro Woche schafft, empfehlen wir sich im Alltag weiter fit zu halten. Dazu ist kein teures Fitness Equipment nötig.
Ich freue mich immer, wenn unsere Empfehlungen durch Studien untermauert werden können.
Eine Studie der Universität in Genf hat besonders eindrucksvoll auf dem Kardiologenkongress in München gezeigt, dass alleine durch das Treppensteigen, statt Lift- oder Rolltreppefahren, nicht nur die Fitness verbessert wurde, sondern auch das Körpergewicht und der Hüftumfang geschrumpft ist.
Das Gewebefett reduzierte sich, genauso wie sich der diastolische Blutdruck verbesserte und das “schlechte” LDL-Cholesterin sank.
Für die Studie haben Genfer Universitätsmitarbeiter, die sonst einen eher bewegungsarmen Lebensstil führten, zwölf Wochen lang auf den Lift verzichtet und sind täglich die Treppen gelaufen.
Im Durchschnitt hat sich bei diesen Mitarbeitern die Sauerstoffaufnahme um 8,6 Prozent erhöht, was das Sterblichkeitsrisiko um 15 Prozent verringert. Der Hüftumfang schwand um 1,8 Prozent, das Körpergewicht um 0,7 Prozent, die Fettmasse um 1,7 Prozent, der diastolische Blutdruck um 2,3 Prozent und das LDL-Cholesterin um 3,9 Prozent.

Fazit: Fahrstühle und Rolltreppen sind toxisch!!!

Weg vom Bauchspeck

Montag, 28. Juli 2008

In Zeiten des Badewetters wird man noch öfter nach Lösungen von figürlichen Problemen befragt. Nummer-Eins-Problem ist der ungewollte Bauchspeck.

Ich möchte zwar nicht demotivieren, aber es ist leider nicht möglich gezielt Fettdepots zu reduzieren. Jeder hat einen individuellen Genpool. Da ist festgelegt, wo der Körper zuerst Fett ansetzt und wo er es auch am schnellsten wieder abbaut.

Bauchmuskelübungen alleine helfen auch nicht, davon wird der Bauch vielleicht etwas flacher, durch die stärkere Muskelspannung, das Fett geht aber nicht weg. 

Für eine Gewichtsreduktion ist die negative Energiebilanz entscheidend. Der Energieverbrauch im Sport sollte möglichst hoch ausfallen. Die Kalorien die während des Trainings verbraucht werden sind hierbei die entscheidende Größe. Der “Nachbrenneffekt” ist für eine Gewichtsreduktion unerheblich.

Also auf zu einem bewegten Leben!

Fitness Lügen

Montag, 14. Juli 2008

Neue Mitglieder kommen immer wieder mit den skurrilsten Ansichten aus anderen Fitnesscentern. Da kann man sich manchmal gar nicht vorstellen, dass irgendein Trainer je so etwas gesagt haben soll.

1. Trainingsdosierung: “Viel hilft viel” – Richtig ist: ein Mindestmaß an Bewegung sollte schon sein, so dass überschwellige Trainingsreize gesetzt werden. Training sollte auf jeden Fall nicht überfordern durch zu hohes Pensum oder durch zu starker Belastungsintensität.

2. “Fettverbrennung setzt erst nach 30 Minuten ein” – Richtig ist: Fettstoffwechsel setzt von Beginn an ein, er kann sogar im Ruhezustand aktiv sein. Durch moderaten Anstieg der Belastung kommt es zum Anstieg der Fettverbrennung. Erst nach einer gewissen Zeit hat man dann nennenswert viel Fett verbrannt. Durch sprunghafte Erhöhung der Belastung oder durch dauerhaft zu stark gewählter Belastung wird die Energiegewinnung mehr aus Kohlehydraten gewonnen.

3. “Nur im niedrigen Pulsbereich verbrennt man Fett” – Richtig ist: Training sollte immer individuell angepasst sein. Eine trainierte Person kann auch bei höheren Pulsbereich trainieren, da sich der Bereich der maximalen Fettverbrennung an das Leistungsmaximum angenähert hat. Bringt man mehr Leistung (Puls wird dann immer etwas höher sein) setzt man auch mehr Energie um. Wichtig dabei ist, dass man immer aerob (nicht aus der Puste kommt) bleibt. Die Fettverbrennungszone ist dann zwar etwas kleiner, die Gesamtenergiebilanz aber höher.