Archiv für die Kategorie ‘Fitnessbranche’

Fitness Branche in China

Montag, 09. Februar 2009

Die chinesischen Fitnessbranche in nur knapp einem Jahrzehnt zum Milliarden-Geschäft aufgestiegen. Fitness in China hat ihren Preis. Durchschnittlich kostet eine Jahresgebühr 1000 Dollar (773 EUR). Bei einem jährliche Durchschnittseinkommen in den Städten von rund 2000 Dollar, können sich nur Besserverdienende Entspannung und Fitness unter Gleichgesinnten leisten.

Fitness Company wird Fitness First

Freitag, 06. Februar 2009

Sicher haben es schon einige mitbekommen. Ende letzten Jahres hat das Re-Branding der Fitcom begonnen. Im Handelsregister wird aus der Fitness Company Freizeitanlagen GmbH die Fitness First Germany GmbH.
Diese Runde im Kampf der Fitnessgiganten ging dann wohl an die Fitcom oder jetzt Fitness First.
Schon die Fitcom war ein Tochterunternehmen von Fitness First. Mit 550 Clubs in 21 Ländern und über 1,5 Millionen Mitgliedern ist Fitness First der weltweit größte in privater Hand geführter Fitnessanbieter.
In Deutschland werden bis zum Jahresende über 100 Clubs in 50 Städten umbenannt.

Spind Dauerbelegung im Fitnessstudio

Freitag, 30. Januar 2009

Als Studiobetreiber kann man im Interesse aller Mitglieder eine Spind-Dauerbelegung verbieten. Nicht für jedes Mitglied kann ein fester Spind vorhanden sein, dass wäre nicht wirtschaftlich. Bei FitnessFirst in Berlin, Frankfurt und München gibt es eine Mitgliedschaft mit personengebundenem Spind, allerdings auch mit einem Monatsbeitrag von 109 Euro.
Aus diesem Grund ist eine Dauerbelegung in unserer Hausordnung ausgeschlossen. Dennoch belegen des öfteren Kunden einen Spind über mehrere Tage. In Ausnahmefällen und mit vorheriger Genehmigung ist das auch kein Problem.
Wenn auch nach schriftlicher Aufforderung der Schrank nicht geräumt wird, entfernen wir (zwei oder drei Mitarbeiter als Zeuge) die eingeschlossen Sachen und verwahren diese.

Fitness Berufsgenossenschaft 2009 – was ändert sich?

Donnerstag, 29. Januar 2009

Die Meldung der Lohnsumme zur Berufsgenossenschaft für das gesamte Unternehmen reicht ab 2009 nicht mehr aus. Der Arbeitgeber muss künftig für jeden einzelnen Arbeitnehmer das beitragspflichtige Entgelt, die Unfallversicherungsmitgliedsnummer des Beschäftigungsbetriebs, die Betriebsnummer des zuständigen Unfallversicherungsträgers, die für den Arbeitnehmer anzuwendende Gefahrtarifstelle und die geleisteten Arbeitsstunden elektronisch übermitteln.
Teurer wird hingegen die Insolvenzgeldumlage. Gemäß dem Unfallversicherungsmodernisierungsgesetzes (UVMG) ist die bisher von den Berufsgenossenschaften eingezogene Insolvenzgeldumlage ab Januar 2009 Bestandteil des Gesamt-Sozialversicherungsbeitrags. Die Umlagebeiträge werden nun an die gesetzlichen Krankenkassen abgeführt.
Der einheitliche Umlagesatz erhöht sich nach Zustimmung durch den Bundesrat (19.12.2008) von 0,01 % auf 0,1 % für des umlagepflichtigen Arbeitsentgelt.
Lieber Staat räum nur weiter unsere Taschen leer.

Zeichen für einen guten Fitnessclub

Freitag, 23. Januar 2009

Schauen Sie nach Qualifikationen. Trainer sollten ausgebildete Fitnesstrainer, Gymnastiklehrer oder Dipl. Sportlehrer sein.
Beim Probetraining sollte der Trainer ein individuell zugeschnittenes Programm zusammenstellen und Sie über die gesamte Übungsreihe begleiten und beraten.
Ein guter Gerätepark ist nicht nur auf Muskelaufbau, sondern auch auf Kreislauftraining (z.Bsp. Laufbänder, Crosstrainer und Fahrradergometer) ausgelegt. Der Zustand der Geräte sollte nicht aus dem letzten Jahrzehnt wirken.
Ein Blick in den Sanitärbereich zeigt wie viel Wert der Fitnessclub auf Sauberkeit legt.
Gütezeichen für Fitnessclubs stehe ich geteilter Meinung gegenüber. Zu oft hatte ich den Eindruck, dass diese für eine völlig überteuerte Gebühr zu erhalten sind und der Stand der Technik, Geräte, Hygiene oder Ausbildungsstand der Trainer wird nur vom Fitnessclub abgefragt.

Weg von der Muckibude

Freitag, 09. Januar 2009

Die Neujahrsvorsätze werden gerade in die Tat umgesetzt. Neukunden stürmen geradezu die Fitnesscenter. Wer die Wahl hat, hat die Qual. Aber Fitnesscenter ist nicht gleich Fitnesscenter. Es gibt viele unterschiedliche Konzepte. Möchte man seine Muskeln trainieren oder Kurse wahrnehmen oder doch nur Wellness?
Probieren Sie auf jeden Fall ein Probetraining bevor Sie sich entscheiden. Die Beratung sollte kompetent, zuverlässig und natürlich freundlich sein.
Das Fitnessstudio sollte ansehnlich und die Geräte auf dem neusten Stand der Technik sein.
Die Fitnessbranche kämpft schon seit Jahren gegen das Muckibuden-Image in den Köpfen der Leute. Nur Studios, die konsequent Ihre Linie verfolgen werden “Ottonormalbürger” vom Gegenteil überzeugen können.

Fitness-Experte in Morgenpost

Sonntag, 28. Dezember 2008

In der Morgenpost konnte ich heute einen redaktionellen Beitrag über “Fettwegtraining” nach Weihnachten von einem Fitness-Experten eines Mitkonkurrenten lesen und ich war schockiert.
Da soll man beim Puls von 220 minus Lebensalter radeln, also ein 20ig-jähriger mit 200 Herzschlägen pro Minute trainieren.
Des weiteren soll man laut diesem Expertenrat nach dem Ausdauertraining einen L-Carnitin Drink zu sich nehmen. Dabei ist L-Carnitin ein “Fetttaxi”, dass das gelöste Fett in die Mitochondrien der Muskelzellen transportiert. Also warum nach dem Training?
Ich hoffe schwer, dass es sich um einen inhaltlichen Fehler des Redakteurs handelt und keine Kunden so beraten werden.

Fitnesscenterkette – Kündigungsrecht bei Umzug

Samstag, 27. Dezember 2008

In der Praxis wird ein außerordentliches Kündigungsrecht der Mitgliedschaft im Fall eines Wohnortwechsels unterschiedlich gehandhabt. Unsere Mitglieder können mit einer Frist von 2 Wochen vor Monatsende mit entsprechenden Nachweis zum Monatsende vorzeitig kündigen.
Ich habe aber auch schon Entscheidungen von Amtsgerichten gelesen, die die Auffassung vertraten, dass ein Wegzug zur Risikosphäre des Kunden gehöre.
Was ist nun im Falle, wenn es am neuen Wohnort eine gleiche Filiale oder ein Partnerunternehmen gibt, mit gleichwertigen Leistungen und zu gleichen Konditionen?
Auch da wird unterschiedlich gehandelt. Wir zwingen in diesem Fall unsere Kunden nicht in unser anderes Fitnesscenter. Die meisten unserer Kunden melden sich freiwillig um.
Das Amtsgericht Ottweiler hat am 29.07.2008 die Umzugsregel als wirksam erachtet, da diese den beiderseitigen Interessen in ausgewogenem Verhältnis entspräche.

Das coolste Fitness- & Lifestylemagazin ?

Mittwoch, 05. November 2008

“Einfach gut (aussehen).” heißt das Fitness Magazin das sich selbst als das coolste bezeichnet. Mit einer Auflage von 400.000 Stück pro Monat ist es wohl eins der Größten in Deutschland.
Dennoch habe ich in der 10. Ausgabe dieses Jahr völlig schockierend 10 Tipps gelesen, wie man sich an seinem/er Ex am Besten rächen kann.
Was auch immer das in einem Fitnessmagazin zu suchen hat. Ich frage mich auf welchem Niveau man sich befinden muss, wenn man solche Beispiele vorschlägt oder solchen folgt.
Brotreste auf das Auto des Expartners zu streuen, damit Tauben und Spatzen den Lack mit Vogelkot verätzen oder diesen mit Krallen zerkratzen, oder falls man noch den Schlüssel der Wohnung des/der Ex noch hat, Fischreste hinter Schränken, unterm Bett, in Vasen verteilt, oder überall die Telefonnummer oder EMailadresse des Expartners verteilt, damit diese/r dann storkermäßig belästigt wird.
Ich finde das auf jeden Fall kriminell und spricht nicht gerade für Klasse.

Discount + Fitness

Freitag, 31. Oktober 2008

Die Fitnessbranche ist auch in Krisenzeiten eine lohnende Branche. Der deutsche Fitnessmarkt wächst. Discountanbieter melden Rekordzahlen und Premiumanbieter sind mit dem Wachstum zufrieden.
Nach einem schwachen 2006 ist der Markt 2007 und wohl auch 2008 deutlich gewachsen. In den letzten 5 Jahren ist die Zahl der Mitglieder deutscher Fitnesscenter um mehr als eine Million gewachsen. Der Branchenumsatz beträgt weit mehr als 3 Milliarden Euro. Deloitte kündigte einen lagen Wachstumstrend an.
Fitnessketten sind nach wie vor die wesentlichen Antriebsfaktoren dieser Entwicklung. Sie betreiben zahlreiche Anlagen und wachsen deutlich stärker als der Gesamtmarkt. Von den großen Betreibern sticht McFit mit nunmehr über 100 Studios hervor.
Mit diesem Trend zum günstigen Fitnessangebot stellt Deutschland in Europa eine Ausnahme dar.
2009 möchte die Kette McFit zu unseren europäischen Nachbarn expandieren und plant nach eigenen Angaben mit über 1er Million Mietgliedern mitgliedsstärkster Betreiber in Europa zu werden.
In Deutschland steckt noch mehr Potenzial. 6,6% der Deutschen trainieren in Fitnesscentern. In England trainieren 11,8%, in Schweden 14,3% oder Holland 16,4% der Bevölkerung in Fitnesscentern.
Im Durchschnitt trainieren 7,9% der Europäer in Fitnesscentern. Wenn Deutschland auf diesen Schnitt kommen würde, wären das 1 Million Mitglieder mehr in den Centern und damit ein Umsatzplus von knapp 550 Millionen Euro.