Archiv für die Kategorie ‘Fitnessbranche’

Eigene Getränke im Fitnesscenter

Dienstag, 14. Oktober 2008

Das Mitbringen eigener Getränke darf in Fitnesscentern nicht grundsätzlich verboten werden. Dennoch haben wir immer wieder Neukunden aus anderen Fitnesscentern, die sich freuen, dass Sie bei uns ihre eigenen Getränke mitbringen können.
Das Landgericht Berlin erklärte, nach einer Klage der Verbraucherzentrale Berlins, im vergangenen Jahr, dass Studios, die in Ihrer Hausordnung oder in den Mitgliedsverträgen entsprechende Klauseln haben, sich über geltendes Recht hinweg setzen.
Teilweise gibt es sogar schon Fitnesscenter, die, über einer Getränke-Flatrate, mit Sirup versetztes Leitungswasser anbieten.

LES MILLS & Co, immer mehr Aerobic – Kursteilnehmer

Mittwoch, 08. Oktober 2008

Aerobic Kurse (Gruppenkurse) sind längst nicht mehr weg zu denken in der Fitnessbranche.
LES MILLS hat weltweit erstmals die Grenze von 12.200 Fitness-Studios, die das LES MLLS-System in ihren Anlagen anbieten, durchbrochen.
Nach eigenen Angaben hat das neuseeländische Unternehmen vor, bis ins Jahr 2015 insgesamt 15.000 Studios zu erreichen.
In Deutschland haben sich inzwischen 750 Anlagen angeschlossen.

schlechtes Image Fitnesstrainer

Mittwoch, 24. September 2008

Fitnesstrainer ist als Berufsbild in der Bevölkerung nicht hoch angesiedelt :-( Seit ich Fitnesstrainer bin und als solcher auch arbeite, werde ich zum Beispiel gefragt, was ich sonst so arbeite, wenn ich nicht auf der Trainingsfläche bin. Wenn ich außerhalb des Fitnesscenters gefragt werde, was ich beruflich mache, werde ich manchmal angeschaut, als hätte ich nix Gescheites gelernt.
Das Image ist auch in den Medien nicht das Beste. Ähnlich wie Tennis- oder Skilehrer denken die Leute an einen “Aufreißer” oder “Blödi”.
Im neuen Film “Burn After Reading” spielt Brad Pitt einen etwas unterbelichteten schusseligen Fitnesstrainer der amateurhaft versucht, einen Ex-CIA-Agenten zu erpressen.
Da haben wir es wieder! Der Film läuft jedenfalls ab 02.10.2008 in unseren Kinos und ist von den Machern von “No Country for Old Men” und “The big Lebowski” den Coen-Brüdern.

Der Glaube versetzt bekanntlich Berge – auch beim Fitness Training

Donnerstag, 04. September 2008

Die Amerikaner machen es uns mal wieder vor. Sie haben ein Mittel gefunden, um mehrmals in der Woche den inneren Schweinehund zu überwinden zum Fitness Training zu gehen. Ein guter Glaube gehört allerdings schon dazu.
Sport ist bekanntlich gut für Körper und Geist. Aus diesem Grund haben die Fitnessjünger in den USA einen neuen Trend für die Übergewichtige Bevölkerung kreiert. In hunderten Kirchen wird zu rhythmischer religiöser Musik eine “Gospel Fitness”-Stunde abgehalten. Dabei wird wohl der Glaube und das Gewebe gleichzeitig gestärkt. Beckenschwung und Bibelstunde, in Amerika ist alles möglich.
Der allerletzte Schrei ist dabei eine Art “Jesus-Yoga”

Fitnessgeräte für deutsche Soldaten in Afghanistan

Montag, 25. August 2008

In der Bildzeitung konnte man lesen, dass Hollywood-Star Ralf Moeller (49) deutsche Truppen in Afghanistan besuchte, um sie zu motivieren.
Nachdem Ralf Moeller beim Übungsschießen keinen der weiß bemalten Steine trifft sagte er: „Vielleicht ist es doch besser, wenn ihr das macht“.
Auf der Fahrt in gepanzerten Fahrzeugen ins Camp: plötzlich Alarm!
Moeller: „Unser Konvoi wurde gewarnt: Anschlagsgefahr! Wir mussten sofort auf eine andere Route ausweichen. Es wurde hektisch. Jetzt erst kann ich erahnen, was es bedeutet, hier Soldat zu sein. Eine permanente Anspannung. Das vergessen wir in Deutschland immer schnell.“
Warum der Schauspieler eine so gefährliche Reise unternimmt?
„Ich bin hier, um eine Botschaft zu überbringen: ‚Wir haben unsere Soldaten in Afghanistan nicht vergessen. Zunehmend wird auch der Norden des Landes immer mehr Kampfgebiet. Das weiß auch das neue Kontingent hier. Das wird ein heißer Sommer – in jeder Hinsicht!“
Auf dem Rückflug von Kabul kommt es zu einem weiteren Zwischenfall. „Zuerst dachten wir, es sei eine Übung: Der Pilot zündete Ablenkungs-Fackeln, flog ein Ausweichmanöver. Doch dann sagte jemand: ‚Ralf, das war ein echter Raketen-Alarm!‘“
Am Abend begrüßt der Action-Darsteller unter den Tarnnetzen des Camps die deutschen Soldaten. Er übergibt dem Kommandeur neue Fitnessgeräte, die er mitgebracht hat.
Zum Abschied sagte der „Gladiators“: „Frieden ist keine Selbstverständlichkeit. Dafür arbeitet ihr jeden Tag. Ich war hier, um die Menschen draußen daran zu erinnern.“

Kampf der Fitness-Giganten

Freitag, 25. Juli 2008

Vor vier Jahren wurde schon vorausgesagt, dass die Fitnesswelt durch große Ketten regiert wird. Stand Juli 2008 im Kampf der Fitness-Giganten: 110 Clubs der FitnessCompany zu 98 Hallen von McFit. Die FitCom machte 2007 rund 121 Mio. Euro Umsatz und hat heute ca. 280.000 Mitglieder, McFit konnte im vergangenen Jahr 100 Mio. Euro Umsatz verbuchen und hat heute ca. 630.000 Mitglieder.

Jetzt wüsste ich noch gern, wie viele kleinere Studios den Großen weichen mussten.

Obama in Berlin auf dem Laufband

Donnerstag, 24. Juli 2008

Auf seiner Welt-Tournee hielt Barack Obama heute seine einzige öffentliche Rede an der Siegessäule in Berlin. Vor seinem großen Auftritt machte sich, laut der Berliner Morgenpost, Obama im Fitnesscenter des Ritz Carlton fit. Dieses Fitnesscenter hat immerhin täglich 24 Stunden geöffnet. In T-Shirt, schwarzer Trainingshose und weißen Sportschuhen hat er dort trainiert.

Herr Obama Sie dürfen sich bei Gelegenheit auch gern bei mir im Center mal fit halten! *smile*

Fairness – wie wird das geschrieben?

Mittwoch, 23. Juli 2008

Ein Freund hat mir einen Artikel gesendet. Es wird über ein AGG-Urteil von Ende Mai diesen Jahres berichtet. Ein potenzielles Neumitglied (nur am Rande: ausländischer Herkunft) wollte sich im Fitness-Gym Hagen anmelden. Er wurde jedoch mit der Begründung einer zu hohen Männerquote abgewiesen. Das Fitness-Gym ist nicht die einzige Fitnesskette, die einen bestimmten Personenkreis nicht aufnimmt. Die Kette Mc Fit macht schon seit Jahren Negativschlagzeilen mit Ihrer Pseudowarteliste, die es nur für Ausländische Mitbürger oder stärker Trainierende zu geben scheint.

Ich bin zweigespalten zu diesem Thema. Zum Einen hat man doch Hausrecht und kann entscheiden wenn man als Mitglied aufnimmt oder nicht. Wenn ich einen Neukunden begrüße mit starkem Körpergeruch, Alkoholfahne oder schroffem und beleidigendem Verhalten weise ich diesen auch von uns. Man hat ja auch eine Verantwortung seinen Mitgliedern gegenüber. Zum Anderen muss man heute sehr vorsichtig sein, dass nicht der Verdacht der Diskriminierung entsteht. Wenn man solche großen Fitnesscenter-Ketten aufbaut besteht natürlich größeres öffentliches Interesse.