Archiv für die Kategorie ‘Zahlen und Fakten’

Fitness Company wird Fitness First

Freitag, 06. Februar 2009

Sicher haben es schon einige mitbekommen. Ende letzten Jahres hat das Re-Branding der Fitcom begonnen. Im Handelsregister wird aus der Fitness Company Freizeitanlagen GmbH die Fitness First Germany GmbH.
Diese Runde im Kampf der Fitnessgiganten ging dann wohl an die Fitcom oder jetzt Fitness First.
Schon die Fitcom war ein Tochterunternehmen von Fitness First. Mit 550 Clubs in 21 Ländern und über 1,5 Millionen Mitgliedern ist Fitness First der weltweit größte in privater Hand geführter Fitnessanbieter.
In Deutschland werden bis zum Jahresende über 100 Clubs in 50 Städten umbenannt.

Rekordmonat Januar 2009

Samstag, 31. Januar 2009

Ein Rekordmonat geht zu Ende. Wir haben den höchsten Umsatz und den höchsten Mitgliederstand der letzten 9 Jahre erreicht. Wir haben, abgesehen von den Eröffnungsmonaten, den höchsten Neumitgliederzuwachs verzeichnet. Wir haben aber auch noch nie so viele Mitgliedschaftskündigungen erhalten. Und die Personalkosten waren auch noch nie so hoch.

Fitness Berufsgenossenschaft 2009 – was ändert sich?

Donnerstag, 29. Januar 2009

Die Meldung der Lohnsumme zur Berufsgenossenschaft für das gesamte Unternehmen reicht ab 2009 nicht mehr aus. Der Arbeitgeber muss künftig für jeden einzelnen Arbeitnehmer das beitragspflichtige Entgelt, die Unfallversicherungsmitgliedsnummer des Beschäftigungsbetriebs, die Betriebsnummer des zuständigen Unfallversicherungsträgers, die für den Arbeitnehmer anzuwendende Gefahrtarifstelle und die geleisteten Arbeitsstunden elektronisch übermitteln.
Teurer wird hingegen die Insolvenzgeldumlage. Gemäß dem Unfallversicherungsmodernisierungsgesetzes (UVMG) ist die bisher von den Berufsgenossenschaften eingezogene Insolvenzgeldumlage ab Januar 2009 Bestandteil des Gesamt-Sozialversicherungsbeitrags. Die Umlagebeiträge werden nun an die gesetzlichen Krankenkassen abgeführt.
Der einheitliche Umlagesatz erhöht sich nach Zustimmung durch den Bundesrat (19.12.2008) von 0,01 % auf 0,1 % für des umlagepflichtigen Arbeitsentgelt.
Lieber Staat räum nur weiter unsere Taschen leer.

Discount + Fitness

Freitag, 31. Oktober 2008

Die Fitnessbranche ist auch in Krisenzeiten eine lohnende Branche. Der deutsche Fitnessmarkt wächst. Discountanbieter melden Rekordzahlen und Premiumanbieter sind mit dem Wachstum zufrieden.
Nach einem schwachen 2006 ist der Markt 2007 und wohl auch 2008 deutlich gewachsen. In den letzten 5 Jahren ist die Zahl der Mitglieder deutscher Fitnesscenter um mehr als eine Million gewachsen. Der Branchenumsatz beträgt weit mehr als 3 Milliarden Euro. Deloitte kündigte einen lagen Wachstumstrend an.
Fitnessketten sind nach wie vor die wesentlichen Antriebsfaktoren dieser Entwicklung. Sie betreiben zahlreiche Anlagen und wachsen deutlich stärker als der Gesamtmarkt. Von den großen Betreibern sticht McFit mit nunmehr über 100 Studios hervor.
Mit diesem Trend zum günstigen Fitnessangebot stellt Deutschland in Europa eine Ausnahme dar.
2009 möchte die Kette McFit zu unseren europäischen Nachbarn expandieren und plant nach eigenen Angaben mit über 1er Million Mietgliedern mitgliedsstärkster Betreiber in Europa zu werden.
In Deutschland steckt noch mehr Potenzial. 6,6% der Deutschen trainieren in Fitnesscentern. In England trainieren 11,8%, in Schweden 14,3% oder Holland 16,4% der Bevölkerung in Fitnesscentern.
Im Durchschnitt trainieren 7,9% der Europäer in Fitnesscentern. Wenn Deutschland auf diesen Schnitt kommen würde, wären das 1 Million Mitglieder mehr in den Centern und damit ein Umsatzplus von knapp 550 Millionen Euro.

LES MILLS & Co, immer mehr Aerobic – Kursteilnehmer

Mittwoch, 08. Oktober 2008

Aerobic Kurse (Gruppenkurse) sind längst nicht mehr weg zu denken in der Fitnessbranche.
LES MILLS hat weltweit erstmals die Grenze von 12.200 Fitness-Studios, die das LES MLLS-System in ihren Anlagen anbieten, durchbrochen.
Nach eigenen Angaben hat das neuseeländische Unternehmen vor, bis ins Jahr 2015 insgesamt 15.000 Studios zu erreichen.
In Deutschland haben sich inzwischen 750 Anlagen angeschlossen.

ein starker Geist wohnt bekanntlich in einem starken Körper

Donnerstag, 25. September 2008

Laut einer Studie des Fachbereichs Medizin an der Universität Marburg, die im April veröffentlicht wurde, ist es um die Gesundheit deutscher Studenten schlecht bestellt. Danach würden nur zwei Prozent der Studenten wirklich gesund leben. 62 Prozent bekannte sich dagegen zu regelmäßigen Alkoholkonsum und 31 Prozent rauchen. Nur zwei von fünf Befragten treiben demnach dreimal pro Woche mindestens 20 Minuten Sport.
Das Zentralinstituts für Seelische Gesundheit in Mannheim stellte in seiner Studie im Januar fest, dass 44 Prozent der männlichen und 19 Prozent der weiblichen Studenten regelmäßig Alkohol in einer schädlichen Höhe konsumieren.
Ursache dafür sind die höheren Anforderungen an die Studenten, Zeitdruck, Hektik an der Hochschule und fehlende Rückzugsmöglichkeiten.

neuer Fitnessraum im Europäischen Parlament

Sonntag, 21. September 2008

Gérard Onesta, Vizepräsident des Europäischen Parlaments (EP), plant eine Renovierung des Fitnessraums des EP für 4,2 Millionen Euro. Eine Endgültige Entscheidung wird das Gremium unter Leitung des neuen Parlamentspräsidenten Hans-Gert Pöttering in den kommenden Wochen treffen.
Der Fitnessraum soll um 83% auf 2700 qm erweitert werden. Neue Ruhezonen für Saunagänger, neue Umkleiden, ein neuer Stretching-Bereich, eine Modernisierung des “Schönheitspflegebereichs” und eine neue Treppe zu den Squash-Plätzen soll von dem Geld der Steuerzahler gebaut werden.
Begründet wird das Ganze mit einen Anstieg der potenziellen Nutzer um 133%. Des Weiteren würde der öffentliche Haushalt erheblich an Kosten einsparen, da sportliche Betätigung den Krankenstand senkt.

“Augenzwinker” die KfW überweist mal eben 300 Millionen Euro an eine bankrotte Bank in Amerika und das Europäische Parlament baut einen Fitnessraum für 4,2 Millionen Euro um. Schön wofür man alles Steuern bezahlt!

kein teures Fitness Equipment nötig!

Dienstag, 16. September 2008

Viele unserer Kunden haben nicht soo viel Zeit, das Sie drei, vier mal pro Woche zu uns zum Fitnesstraining kommen können. Für jemanden der nur ein oder zweimal pro Woche schafft, empfehlen wir sich im Alltag weiter fit zu halten. Dazu ist kein teures Fitness Equipment nötig.
Ich freue mich immer, wenn unsere Empfehlungen durch Studien untermauert werden können.
Eine Studie der Universität in Genf hat besonders eindrucksvoll auf dem Kardiologenkongress in München gezeigt, dass alleine durch das Treppensteigen, statt Lift- oder Rolltreppefahren, nicht nur die Fitness verbessert wurde, sondern auch das Körpergewicht und der Hüftumfang geschrumpft ist.
Das Gewebefett reduzierte sich, genauso wie sich der diastolische Blutdruck verbesserte und das “schlechte” LDL-Cholesterin sank.
Für die Studie haben Genfer Universitätsmitarbeiter, die sonst einen eher bewegungsarmen Lebensstil führten, zwölf Wochen lang auf den Lift verzichtet und sind täglich die Treppen gelaufen.
Im Durchschnitt hat sich bei diesen Mitarbeitern die Sauerstoffaufnahme um 8,6 Prozent erhöht, was das Sterblichkeitsrisiko um 15 Prozent verringert. Der Hüftumfang schwand um 1,8 Prozent, das Körpergewicht um 0,7 Prozent, die Fettmasse um 1,7 Prozent, der diastolische Blutdruck um 2,3 Prozent und das LDL-Cholesterin um 3,9 Prozent.

Fazit: Fahrstühle und Rolltreppen sind toxisch!!!

Steiner – Stärkster Mann der Welt

Mittwoch, 20. August 2008

Superschwergewichtler Matthias Steiner hat die Goldmedaille im Gewichtheben gewonnen. Der Chemnitzer stemmte insgesamt 461kg und ist damit der erste superschwere deutsche Hantelstemmer im Zweikampf (Reißen: 203kg und Stoßen: 258kg) der Gold bei Olympia geholt hat.
Damit ging seit 16 Jahren wieder eine Goldmedaille im Gewichtheben nach Deutschland.

Gastgeberland China hat mit zehn Startern gleich acht Goldmedaillen geholt (jeweils vier bei den Frauen und Männern).

Sind Deutsche Sportmuffel?

Montag, 04. August 2008

Die GfK-Marktforschung Nürnberg befragte ca 2000 Frauen und Männer ab 14 Jahren. Demnach treiben nur 27,4 Prozent regelmäßig mehrmals in der Woche Sport.

Teenies zwischen 14 und 19 Jahren sind dabei am sportlichsten (59,3 Prozent). Im Alter lässt der Bewegungsdrang jedoch deutlich nach. Von den Frauen und Männer ab 50 Jahren treiben nur 18,5 Prozent regelmäßig Sport. 35,7 Prozent gaben in dieser Altersgruppe sogar zu, gar keinen Sport zu machen und sich auch im Alltag wenig zu bewegen.